Pflegekonzept

Es ist für uns von zentraler Bedeutung, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine möglichst hohe Lebensqualität wiederherzustellen und zu erhalten. Die Pflege, Betreuung und Versorgung älterer Menschen orientiert sich in unserem Haus am christlichen, ganzheitlichen Menschenbild: Der Mensch ist eine untrennbare Einheit von Leib, Geist und Seele und hat seinen Wert und seine Würde in sich, unabhängig von Alter, Nationalität, Religion, Bildung, Leistung oder Gesundheitszustand. Diese Einzigartigkeit und Individualität bestimmt unser pflegerisches Handeln. Deshalb gilt unsere besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge auch dementiell veränderten alten Menschen. 

Wir wollen, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner so lange wie möglich ihre Selbständigkeit erhalten. Deshalb fördern wir sie darin, die alltäglichen Verrichtungen wie An- und Auskleiden, Körperpflege, Essen und Trinken, Aufstehen und Zubettgehen eigenständig zu bewältigen. Benötigen sie jedoch Hilfe, dann werden sie von unseren qualifizierten Pflegekräften in allen Aktivitäten des täglichen Lebens liebevoll unterstützt. Dafür können unsere Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit über die Rufanlage Hilfe herbeirufen. 

Für unser Pflegeverständnis ist es erforderlich, dass alle Beteiligten, Bewohner, Angehörige, Betreuer und Bezugspersonen in die Pflege einbezogen sind und wir mit anderen Berufsgruppen wie Sozialdienst und Hauswirtschaft, niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, Verwaltung und Haustechnik sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern kooperativ und partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Unser Pflegeverständnis

Wir betrachten den alten Menschen als eine Ganzheit von Körper, Seele und Geist, der in ständiger Beziehung mit seinem Umfeld steht.

Aus unserem ganzheitlichen Verständnis heraus, werden Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Alter als dynamischer Prozess definiert- und nicht als Zustand bezeichnet. Durch diese Sichtweise wird uns möglich, uns nicht nur auf krankheitsbedingte Veränderungen zu konzentrieren, sondern uns umfassend für die Ressource und Bedürfnisse unserer Bewohner zu interessieren und diese herauszufinden und zu fördern. Dadurch bieten wir eine qualifizierte Pflege, Betreuung und Versorgung und gehen dabei stets auf die individuelle Situation unserer Bewohner ein.

Unser Ziel ist es, die Gesundheit und Eigenständigkeit unserer Bewohner zu erhalten und zu fördern. Dabei gilt: So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.

Unsere Aufgaben lassen sich in medizinisch pflegerische und sozial pflegerische Aufgaben unterteilen. Setzt man dies in Beziehung zum verwendeten Modell von Monika Krohwinkel, so werden diese Leistungen in 13 Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens definiert (z.B. kommunizieren, sich pflegen, essen und trinken...).

Die Fachkraft informiert sich unmittelbar nach Erhalt des Pflegeauftrages über die Ist- Situation des Bewohners, sie zeigt im Gespräch Interesse für die besagten 13 Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen. Sie erhält einen Überblick über die Ressourcen und Risiken des Bewohners, leitet mögliche Unterstützungen und Maßnahmen im Alltag ab und bindet sowohl den Bewohner als auch den Angehörigen in den Maßnahmenplan mit ein und legt gemeinsam mit ihnen Ziele fest. Die Pflegefachkraft ist für die Erstellung und Evaluation einer Prozessplanung verantwortlich. Sie verpflichtet sich zur korrekten Führung der Pflegedokumentation und zur weiteren Integration des Bewohners und dessen Angehörigen. Die Durchführung der Pflegeleistung erfolgt über die Pflegeplanung und den festgelegten Standards, Prophylaxen und Verfahrensanweisungen.

Menschen mit einer demenziellen Veränderung erfahren bei uns eine besondere Betreuung durch unsere gerontopsychiatrisch geschulten Mitarbeiter. In der Betreuung demenziell veränderter Bewohner liegt der Schwerpunkt nicht in der Qualität der Pflegehandlung, sondern in der Qualität der Beziehung zwischen Bewohner und Pflegendem. Das heißt für uns: der Kontakt mit und die soziale Beziehung zu dem Demenzkranken werden als Kern jeder Tätigkeit gesehen. Tagesstruktur, Pflegehandlungen und Angebote werden so gestaltet, dass unsere Bewohner mit demenzieller Erkrankung sie als sinnhaft und angenehm empfinden. Da die Pflege und Betreuung von demenziell veränderten Menschen sehr komplex ist, und uns ständig neue Erkenntnisse der Fachwelt erreichen, legen wir sehr großen Wert auf die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Besteht bei Ihnen gezieltes Interesse an unserem Pflegekonzept oder dem Demenzkonzept, wenden Sie sich gerne über die "Kontaktfelder" an uns!

Alten- und Pflegeheim St. Josef

Nordring 4
66333 Völklingen

Tel.: 06898  207-0
Fax: 06898  207-220

Sekretariat

Alten- und Pflegeheim St. Josef

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Ansprechpartner

Axel Lindemann

Heimleiter

Telefon:06898/207-0
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Barbara Scherer-Baurowicz

Pflegedienstleiterin

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